Geschlossene Immobilienfonds - meist konzipiert in der Rechtsform einer KG (Kommanditgesellschaft) oder einer GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) - sind meist langfristig ausgelegt. Genau darin liegt auch die Problematik, denn Immobilien unterliegen einem gewissen Verschleiß. Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen kosten Geld und schmälern die Rendite (sofern vorhanden).


Anteile an geschlossenen Immobilienfonds können zwar veräußert werden, es fragt sich jedoch an wen. Einen funktionierenden Zweitmarkt gibt es nicht - für GbR-Anteile wird es i.d.R. ganz schwierig. Somit ist ein Ausstieg relativ schwierig. Fonds-Geschäftsführungen haben auch kaum ein Interesse daran, die Fondsgesellschaften zu liquidieren. Warum auch, man lebt ja schließlich gut davon. Somit sind die Gesellschafter oft auf Gedeih und Verderb diesen Verwaltern ausgeliefert. Je größer der Gesellschafterkreis, desto schwieriger ist es meist auch, Änderungen wie bspw. einen Liquidationsbeschluß herbeizuführen. Wenn die Anschriften der Mitgesellschafter nicht bekannt sind, ist auch eine Kommunikation unter den Gesellschaftern so gut wie unmöglich. Und: Die meisten Gesellschafter kümmern sich erfahrungsgemäß nicht um ihre Beteiligungen. Gesellschafterversammlungen sind schwach besucht. So dümpeln die Fonds vor sich hin...

Nutzen Sie die von der Deutschen Anlegerhilfe entwickelte Exit-Strategie:

hier klicken
hier klicken

Aktuelle Projekte derzeit u.a. :

IVV - Fonds

WGS - Fonds

ehemalige UBG - Fonds