Schiffsfonds - Kein Ende der Krise in Sicht: Etwa ein Drittel der Weltcontainerschiffe wurde über deutsche Anlegergelder finanziert. Immer mehr Schiffsfonds sind notleidend. Fälle, in denen Anleger Ausschüttungen zurückzahlen oder Gelder nachschießen müssen, häufen sich. Laut "Scope" ist allerdings die Bereitschaft der Anleger derzeit gering, weiteren Investitionen in Fonds, die in Schieflage geraten sind, zuzustimmen. Viele Anleger fürchten, auch noch das nachgeschossene Kapital zu verlieren.

 

Sanierungskonzepte. Sowohl mit Banken als auch mit den Anlegern werden Sanierungskonzepte ausgehandelt. Dabei ist das Interesse der Banken an den Sanierungen gering. Denn bei Zahlungsunfähigkeit eines Fonds können die Gläubiger noch auf die Insolvenzmasse zugreifen. Gerade die Zurückhaltung der Banken wird als einer der Gründe für die anhaltenden Schwierigkeiten der Schiffsfonds gesehen. Hinzu kommen Überkapazitäten, gesunkene Charterraten, gestiegene Betriebskosten und die anfänglich meist völlig überzogenen Kalkulationen bezüglich der sog. Weichkosten oder Funktionsträgergebühren, da hauptsächlich der Steuerspargedanke im Vordergrund stand. Die Vermögenssubstanz wurde vernachlässigt.

 

Geschädigte Anleger von Schiffsfonds sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden (Schadensersatz-)Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Gerne können Sie diesbezüglich über unseren Fragebogen mit uns für eine kostenfreie Vorprüfung in Verbindung treten.

Vielen Schiffsfonds droht die Insolvenz.
Vielen Schiffsfonds droht die Insolvenz.